04 · Software & Systems

Software, die zu Ihrem Prozess passt.

Individuelle Software, Schnittstellen und Integrationen für Abläufe, die Standardtools nicht sauber lösen. Vom Datenmodell bis zum Betrieb, und nur dort, wo Bauen wirklich der richtige Weg ist.

01 Woran Sie es erkennen

Passt das zu Ihrer Situation?

Drei Ausgangslagen, die wir regelmäßig sehen. Eine davon reicht.

  • 01

    Ein Ablauf passt in kein Standardtool

    Er lebt in Tabellen, E-Mail-Ketten und Umwegen, die jeder im Team anders geht.

  • 02

    Systeme laufen nebeneinander

    CRM, ERP und Fachanwendungen kennen einander nicht. Daten werden kopiert statt übertragen.

  • 03

    Ein fertiges Werkzeug wäre teurer als das Problem

    Mehrere Tools erzeugen mehr Reibung und Kosten als eine passende eigene Lösung.

02 Was Sie erhalten

Drei Ergebnisse, die Sie im Alltag merken.

  • Eine Entscheidung auf der richtigen Stufe

    Konfigurieren, integrieren, automatisieren oder bauen, mit Aufwand und Folgen je Weg. Standard, wo Standard reicht.

  • Software, die zum Prozess passt

    Datenmodell zuerst, dann eine erste produktive Version, die im Alltag läuft und mit dem Feedback wächst.

  • Betrieb, Dokumentation, Eigentum

    Überwachung, Übergabe und Einarbeitung sind Teil des Projekts. Quellcode, Daten und Zugänge gehören Ihnen.

03 So sieht es aus

Ein Feldmapping mit Konfliktregel.

Schematisches Beispiel mit fiktiven Daten

Vor jeder Synchronisation steht die Frage, welches System bei Widerspruch gewinnt.

Objekt / FeldFührendes SystemRichtungAuslöserKonfliktregel
Unternehmen · Name, AnschriftERPERP → CRMÄnderung im ERPERP überschreibt; CRM-Änderung wird protokolliert
Unternehmen · Branche, SegmentCRMCRM → ERPÄnderung im CRMCRM überschreibt
Kontakt · E-Mail, TelefonCRMCRM → ERPÄnderung im CRMCRM überschreibt; leere Werte überschreiben nie
Kunde · Zahlungsziel, KreditlimitERPERP → CRM (nur lesen)Nächtlicher AbgleichIm CRM nicht änderbar
Auftrag · StatusERPERP → CRMStatuswechsel im ERPERP überschreibt

Leere Werte überschreiben nie gefüllte. Ohne diese Regel löscht die erste unvollständige Synchronisation gepflegte Daten.

Wie starten wir?

Ioannis und Tugce Fotiou besprechen gemeinsam einen Ablauf am Schreibtisch
So beginnt jede Zusammenarbeit: mit einem konkreten Ablauf auf dem Tisch, nicht mit einem Lastenheft.

Ihre Werkzeuge bilden einen wichtigen Prozess nicht ab, und Workarounds sind zur Gewohnheit geworden.

Eine Entscheidungsgrundlage: konfigurieren, integrieren, automatisieren oder bauen, mit Aufwand und Folgen je Weg.

Eine Beschreibung des Prozesses, Zugang zu den beteiligten Systemen und Ihre Anforderungen an Betrieb und Datenschutz.

Diese Zugänge und Unterlagen brauchen wir erst, wenn wir gemeinsam anfangen. Für ein Erstgespräch genügt eine kurze Beschreibung Ihrer Situation.

04 Entscheidung

Konfigurieren, integrieren, automatisieren oder bauen?

Die richtige Antwort ist selten „alles neu“. Wir gehen die Leiter von unten nach oben und bleiben auf der Stufe, die das Problem löst.

  1. 01

    Konfigurieren

    Kann ein vorhandenes System den Prozess abbilden?

    Standardsoftware richtig einrichten: Objekte, Felder, Rechte, Workflows. Der günstigste Weg, solange der Prozess zum Standard passt.

    Stufe 1 von 4
  2. 02

    Integrieren

    Fehlt nur die Verbindung zwischen Systemen?

    Daten zwischen CRM, ERP, Marketing- und Fachanwendungen synchronisieren, über Standard-Schnittstellen, APIs oder eine schlanke Middleware.

    Stufe 2 von 4
  3. 03

    Automatisieren

    Ist der Prozess klar, aber manuell?

    Abläufe mit Regeln, Auslösern und KI-Schritten automatisieren, auf Automatisierungsplattformen oder als eigener Dienst.

    Stufe 3 von 4
  4. 04

    Bauen

    Löst kein Standard den Kern des Problems?

    Individuelle Software oder ein eigenes Produkt: dann, wenn der Prozess Ihr Wettbewerbsvorteil ist oder kein Tool ihn sauber abbildet.

    Stufe 4 von 4

05 Definition

Software, die zum Prozess passt, nicht umgekehrt.

Wann lohnt sich individuelle Software?

Individuelle Software lohnt sich, wenn ein Prozess geschäftskritisch ist und kein Standardprodukt ihn ohne Kompromisse abbildet, oder wenn die Kombination mehrerer Tools mehr Reibung erzeugt als eine eigene Lösung.

Das Gegenteil gilt genauso: Für Buchhaltung, E-Mail oder ein Standard-CRM baut niemand etwas Eigenes. Die Kunst liegt in der Grenze dazwischen. FIOXX zieht sie anhand von Prozess, Datenmodell und Betriebskosten, nicht anhand dessen, was sich besser verkaufen lässt.

Was bedeutet Systemintegration konkret?

Systemintegration verbindet Anwendungen so, dass Daten automatisch und regelbasiert zwischen ihnen fließen, mit definierter Führung je Datenobjekt, Fehlerbehandlung und Überwachung.

Typisch: CRM und ERP, Webshop und Warenwirtschaft, Marketing-Tool und CRM, Fachanwendung und Dokumentenablage. Der Wert entsteht, wenn niemand mehr Daten abtippt und jede Abteilung denselben Stand sieht.

06 Leistungen

Was FIOXX entwickelt.

  • SaaS-Entwicklung

    Produkte für viele Nutzer: mandantenfähig, wartbar, mit Betrieb und Weiterentwicklung im Blick.

  • Datenplattformen

    Daten aus mehreren Quellen zusammenführen, bereinigen und für Reporting und KI nutzbar machen.

  • Workflow-Systeme

    Interne Abläufe mit Zuständigkeiten, Status und Freigaben, als eigene Anwendung statt als E-Mail-Kette.

  • Interne Tools

    Kleine, gezielte Werkzeuge für Teams: Dashboards, Eingabemasken, Prüfwerkzeuge, schnell und passgenau.

  • Hosting & Infrastruktur

    Betrieb, Datenhaltung und Sicherheit dort, wo es zum Anwendungsfall passt, inklusive EU-Hosting.

07 Arbeitsweise

So bauen wir.

Sechs Prinzipien, die jedes Softwareprojekt bei FIOXX prägen.

  • 01

    Datenmodell zuerst

    Bevor wir Oberflächen bauen, klären wir, welche Objekte, Beziehungen und Zustände der Prozess wirklich hat. Ein gutes Datenmodell überlebt jede UI.

  • 02

    Standard, wo Standard reicht

    Wir bauen nur, was einen Unterschied macht. Für alles andere nutzen wir bewährte Komponenten, Plattformen und Dienste.

  • 03

    Schnittstellen dokumentiert

    Jede Integration hat eine Beschreibung, eine Fehlerbehandlung und ein Monitoring. Nichts läuft „irgendwie im Hintergrund“.

  • 04

    Betrieb mitgedacht

    Logging, Backups, Updates und Zugriffe sind Teil des Entwurfs, nicht ein Nachtrag nach dem Go-live.

  • 05

    Ownership beim Kunden

    Quellcode, Daten und Zugänge gehören Ihnen. Dokumentation und Übergabe sind Bestandteil jedes Projekts.

  • 06

    Iterativ und produktiv

    Erste nutzbare Versionen früh, Feedback aus dem Alltag, dann Ausbau. Kein monatelanges Lastenheft ohne Software.

08 Software × Products

Wir bauen auch für uns selbst.

Unter der Marke IYOS arbeitet FIOXX an LinkedIn-Marketing für B2B-Unternehmen und entwickelt dafür eigene Software. Eigene Vorhaben halten uns ehrlich: Sie zwingen uns, Software so zu bauen, dass sie wartbar bleibt und im Alltag funktioniert. Dieselben Maßstäbe, die wir an Kundenprojekte anlegen.

09 FAQ

Häufige Fragen zu Software & Systems

Wann lohnt sich Individualsoftware gegenüber Standardsoftware?

Wenn der Prozess ein Wettbewerbsvorteil ist, wenn kein Standard ihn ohne Verrenkungen abbildet oder wenn die Kombination mehrerer Tools teurer und fehleranfälliger wird als eine eigene Lösung. Wir prüfen das ehrlich und empfehlen Standard, wenn Standard reicht.

Mit welchen Technologien arbeitet FIOXX?

Mit modernen, weit verbreiteten Web- und Cloud-Technologien, die sich langfristig betreiben und von anderen Entwicklern übernehmen lassen. Die konkrete Wahl richtet sich nach Anforderung, bestehender Landschaft und Betriebsmodell, nicht nach Mode. Wir begründen jede Entscheidung schriftlich.

Wer betreibt die Software nach dem Projekt?

Das entscheiden Sie: FIOXX kann Betrieb und Weiterentwicklung übernehmen oder wir übergeben an Ihr Team beziehungsweise Ihren IT-Dienstleister, mit Dokumentation, Zugängen und Einarbeitung. Der Quellcode gehört in jedem Fall Ihnen.

Wie hängt Software mit Vertrieb und KI bei FIOXX zusammen?

Software ist bei uns nie Selbstzweck. Sie entsteht, weil ein Vertriebsprozess, ein Revenue System oder eine KI-Anwendung sie braucht. Dadurch kennen wir den Kontext, in dem sie genutzt wird, und bauen entsprechend pragmatisch.

Nächster Schritt

Welcher Prozess passt heute in kein Standardtool?

Wir schauen uns Prozess und Systemlandschaft an und sagen ehrlich, ob konfigurieren, integrieren, automatisieren oder bauen der richtige Weg ist.